ARP Odyssey Analog Synthesizer von Korg 2015

Über uns

Was?

Synthesizer-News ist ein Online-News Magazin zum Thema Synthesizer.
Falls Du Synthesizer entwickelst, vertreibst oder selbst eine Website zum Thema hast, kannst Du Synthesizernews.com auch für Deine PR, Dein Marketing oder Dein Startup im Bereich Synthesizer nutzen.

Wer?

Hallo ich bin Michael Starzmann, Diplom Designer, Agenturinhaber, Dozent und Hobbymusiker. Ich liebe seit meiner Kindheit Synthesizer.
1986 mit dem Casio CZ-3000

Warum?

First Encounters 

Mit sechs Jahren hatte ich wohl 1974 meine erste bewusste Begegnung mit Synthesizer-Klängen. Eine Fernsehsendung über Dinosaurier mit dem Titel “Auf den Spuren der Riesen” hatte eine für mich damals völlig neuen Klanguntermalung mit “Pling!”-Geräuschen die in meiner Erinnerung ähnlich wie Wassertropfen in einer Höhle klangen, nur eben nicht wirklich so.

Es sollte aber noch bis Anfang der Achzigerjahre dauern bis ich erkannte dass fast alle Bands und Songs die mir besonders am Herzen lagen Synthesizer benutzten. Von Progressive Rock Vertretern wie Jeff Lynne´s Electric Light Orchestra (ELO), Pink Floyd, Barclay James Harvest, Alan Parsons Project, Manfred Mann´s Earthband und anderen wurde ich Ende der 70ér schon in der Unterstufe “angefixt”. 

So richtig los ging es dann mit New Wave und Synthpop: “Fade To Grey” von Visage, “Vienna” von Ultravox waren Anfang 1981 eine völlig neue Musikerfahrung und klangen nach Zukunft. 

Yazoo, Blancmange, Howard Jones, Depeche Mode, New Order und zahlreiche weitere Vertreter der damaligen Synthpop, New Romantic und Wave genannten Genres folgten bald.

Einstiegsdroge C64

Anfang 1984 kaufte ich mir meinen ersten Computer. Es war wie bei den meisten Kids damals ein Commodore 64 (C64) der Dank des SID-Chips einen für damalige Verhältnisse recht professionell ausgestatteten Synthesizer an Bord hatte. Aber zuerst diente er neben ersten Programmier-Experimenten zum Spielen all der bislang angesagten Arcade-Games.

Erst danach gab es erste Versuche damit Klänge zu erzeugen die jedoch mangels genauem Verständnis der Grundlagen nur per Zufall interessante Ergebnisse brachten. Einstimmig auf der Computertastatur, ohne brauchbaren Sequenzer war das noch nicht ein Gamechanger für mich. Dazu kam es erst im Herbst 1985…

Der erste richtige Synthesizer

Im Herbst 1985 hatte ich im 64ér Magazin einen Artikel zum Thema Synthesizer und dem noch recht neuen MIDI-Standard gelesen und sah eine Möglichkeit meinen C64 als Sequenzer und damit Mehrspur-“Tonstudio” zu benutzen um selbst meine eigene Musik zu machen.

Ein Besuch beim örtlichen Musikhaus brachte den dafür richtigen Synthesizer auf den Radar: der gerade neu veröffentlichte Casio CZ-3000 mit dem damals noch selten genutzten Midi-Monomode. Das ebenfalls noch junge deutsche “Keyboards”-Magazin lieferte mir von nun an die theoretischen Grundlagen um starten zu können.

Die Folge war, dass ich alles was ich bis dato angespart hatte Anfang 1986 für diesen einen Synthesizer ausgab. Ein damals wirklich teures Hobby. Der günstigste neu erwerbbare Synth war der CZ-101 für ca. 1300.- DM gefolgt vom Korg Poly 800 der ca. 1600.- DM kostete jedoch recht limitiert war. Darunter gab es nichts mit professionellem Anspruch und die “günstigen” Helden der damaligen Zeit wie z.B. der DX-7 oder der erste bezahlbare Sampler Ensoniq Mirage waren eher bei 4000.-DM verortet. D.h. mit Taschengeld sparen alleine war da wenig zu machen.

Ein Anfang war jedoch gemacht und vor dem Studium wurde der Casio gegen einen Ensoniq ESQ-1 ausgetauscht der heute noch bei mir im Einsatz ist.

Leider ging es bei mir danach wie bei vielen weiter: nach dem Studium blieb durch Selbständigkeit und später Familie schrittweise immer weniger Zeit für das geliebte Hobby.

Startup Sequence Initiated…

Erst 2010 nahm ich die Spur der Vergangenheit langsam wieder auf und mit dem Kauf eines  Yamaha QY-70 und Roland Fantom S-61 bekam das Thema Musikmachen wieder mehr Gewicht. Es gab zudem auch schon die Überlegung etwas online mit Synthesizern zu machen. Nur was und wie?

Musikmesse 2016

Die Musikmesse 2015 brachte dann am Ende den Stein ins rollen. Nach 23 Jahren war es mein erster Besuch und dennoch hatte ich sofort das Gefühl am selben magischen Ort wie Ende der 80er zu sein.

Kaum wieder daheim fing ich an nach einer Domain und Idee zu suchen. Eine erste Seite unter der Domain synthesizer-shop.com war schnell am Start und entwickelte sich als Feierabendprojekt neben der Arbeit Schritt für Schritt weiter.

Ende 2016 wurde ich leider durch eine schwere Erkrankung für zwei Jahre gezwungen mich auf meine Gesundung und meine Agentur gadget Strategie + Design zu konzentrieren.

2018 konnte ich zwar die letzte Musikmesse alter Prägung und die Superbooth18 besuchen, musste aber leider einsehen dass es noch zu früh ist wieder voll in mein Herzensprojekt einzusteigen.

Anfang 2019 durfte ich dennoch einen wichtigen Schritt vorangehen und synthesizer-shop.com auf den heutigen Namen synthesizernews.com umbenennen.

Wie eingangs erwähnt liebe ich Synthesizer und deshalb wünsche ich Dir nun:

HAVE A SYNTHASTIC DAY!

Michael Starzmann

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