Superbooth 21: Waldorf M Wavetable Synthesizer

  • Waldorf M Wave Aufsicht
  • Waldorf M Wave Display
  • Waldorf M Wave Anschlüsse

Mit Vorstellung des M bringt nun auch Waldorf einen direkt auf zwei eigenen Klassikern beruhenden Wavetable-Synth im mittleren Preissegment. Der Waldorf M passiert auf der Microwave & Microwave II/XT Klangerzeugung und erweitert diese um zeitgemäße Möglichkeiten.

Klangerzeugung- mehr als alles beim Alten?

Der Waldorf M Wavetable Synthesizer verfügt wie der originale Microwave von 1989 über einen analogen Tiefpass mit 24 dB/Okt. Der VCF (ein SSI 2144 Improved Ladder Filter) bietet neben Resonanz auch eine analoge Sättigungsfunktion.>
Der VCA ist analog und nicht nur Stereo sondern auch mit einer Panning-Option ausgestattet. Letztere bringt gerade bei Flächensounds ohne externe Effekte viel Raum und Bewegung ins Klangbild.

Die neuen Funktionen wie echter Hard-Sync (im Modern Microwave II/XT-Modus) der ARP (Arpeggiator), MIDI-synchronisierbare globale LFO (Low Frequency Oscillator) erlauben modernere Sounds als die Vorgänger.
Der M ist als achtstimmiger polyphoner, vierstimmig multitimbraler WAVETABLE SYNTHESIZER ausgelegt. Er arbeitet pro Stimme mit zwei Wavetable-Oszillatoren mit zwei unabhängigen Wavetable-Erzeugungsmodi: dem „Classic Microwave 1“ und dem „Modern Microwave II/XT“ Modus. Dies ermöglicht den Oszillatoren sich in diesen beiden Modi unterschiedlich zu verhalten.

2.048 Presets von damals bis 2021

Die mit insgesamt 2.048 zahlreich vorhandenen Presets (16 Bänke mit je 128 Sounds) wurden laut Waldorf von weltbekannten Sounddesignern programmiert und beinhalten zudem alle klassischen Microwave-Soundsets wie „MW1 Factory Sound Set“, „MW1 Soundpool 1-5“ und neben weiteren Sets auch PPG Wave 2.3-Sounds vom Wave Vorläufer von Wolfgang Palm/PPG.


Some Waldorf M Sounds Video by Waldorfmusic.com

Two Microwave Modes To Please Them All

Im „Classic Microwave I„-Modus, in dem die Wavetables auf 8-Bit reduziert sind und eine nicht-antialisierte Sample-Rate von 240 kHz verwendet wird, gibt es weder Hard Sync noch Ringmodulation. Der „Modern Microwave II/XT“-Modus hingegen bietet eine Sample-Rate von 40 kHz mit bandbegrenzten Wavetables. Beide Oszillatoren – OSC 1 und OSC 2 – bieten ansonsten die gleichen Panel-Parameter.
Auf diese Weise sind LoFi und HiFi-Wavetables möglich um entweder alten 80ér PPG Zeiten zu fröhnen oder auf hochglanz polierte Sounds abzuliefern.  

Wavebewegende Elemente – leider ohne ModMatrix

Zwei LFOs mit einstellbarer Frequenz und mehreren Wellenformen sind an Bord. Im Gegensatz zu anderen Waldorf-Synthesizern gibt es im M leider keine Modulationsmatrix. Laut Waldorf war es eine bewusste Design-Entscheidung, die Modulationsmöglichkeiten des M direkt auf der entsprechenden Display-Seite einzustellen. Bei so einem gut ausgestattetem Synth wäre eine Mod-Matrix dennoch eine schöne Option gewesen um bei Bedarf auch ausgefallenere Soundtexturen zu erhalten. Das vorhandene Grafikdisplay könnte auch komplexe Routings übersichtlich darstellen.
Immerhin ermöglichen die vier programmierbare Hüllkurven pro Stimme mit den LFOs hier beim Waldorf M schon einiges an Bewegung. Art Needs Limits.

Der Fokus scheint beim M wohl mehr auf Performance zu liegen und der Arpeggiator mit 16 voreingestellten Patterns, Akkordmodus und der Möglichkeit, zur MIDI-Clock zu synchronisieren unterstreicht das.

Waldorf M – Sound Demo – Factory Sounds BANK 4 (Anthony Rother)

Anschlüsse und Ausgänge

Am Waldorf M befinden sich rückseitig sechs analoge Stereoausgänge, die als MAIN OUT (L/Mono und R) und AUX OUT (A, B, C und D) angeordnet sind. Bei Bedarf kann man so jeden der vier Multi-Parts (4 x Multitimbral) auf verschiedene Ausgänge legen. Ein Stereo-Kopfhörerausgang (mit zugehörigem Anschlüssen bietet Lautstärkeregler zusätzlich zum Master-Lautstärkeregler auf der Oberseite), ist ebenfalls vorhanden.

5-polige MIDI IN, OUT und THRU DIN-Anschlüsse und ein USB 2. 0-MIDI-Anschluss stehen für die Verbindung mit einem Computer oder anderen Instrumenten bereit. Zum Aktualisieren der M-Firmware, zum Importieren/Speichern von Sound-Patches und zum Importieren/Speichern von M-spezifischen Daten, wie z. B. Benutzer-Wavetables gibt es einen SD-Kartensteckplatz und für die Bühnenarbeiter einen Steckplatz für ein Kensington®-kompatibles Sicherheitsschloss.

Feature Übersicht

  • Oszillatoren: 2 Wavetable-Oszillatoren mit unabhängigen Wavetables und zwei verschiedenen Tonerzeugungsmodellen – klassisches Waldorf Microwave I-Modell und modernes Waldorf Microwave II-Modell. 96 Werks-Wavetables + 32 Plätze für User Wavetables
  • Filter: Analoger Tiefpass 24 dB/Oct VCF (SSI 2144 Verbesserter Ladderfilter) mit Sättigung
  • Verstärker: Analoger Stereo-VCA für jede Stimme
  • Envelopes: 4 Hüllkurvengeneratoren; 8-Punkt-Loop/PegelWellen-Hüllkurvengenerator, VCF- und VCA-ADSR-Hüllkurven und eine frei zuweisbare 4-Punkte-Zeit-/Pegelhülle
  • LFOs: 2 LFOs mit unterschiedlichen Wellenformen
  • Arpeggiator mit 16 voreingestellten Mustern, Akkordmodus und der Möglichkeit, mit MIDI-Clock zu synchronisieren
  • Tonspeicher: 2048 Presets + 128 Multiprogramme
  • Polyphonie: 8/16 Stimmen Polyphonie (16 Stimmen verfügbar mit installierter Erweiterungskarte)
  • Multitimbralität: 4 x (4 Klänge können 4 einzelnen Stereoausgängen zugeordnet werden)
  • MIDI: USB 2.0 und DIN (5-poliger DIN-Anschluss mit In/Out/Thru)
  • Kompatibel mit klassischen Waldorf Microwave I Sysex Nachrichten (Soundbank übertragen/ Patch übertragen)
  • SD-Karte zum Laden / Speichern von Benutzerinhalten als Soundbanks und Wavetables

Preis und Verfügbarkeit:

Listenpreis: 1879.- €
Lieferbar ab sofort

Quelle: Waldorfmusic.com

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